Welche Leistungen die gesetzliche Pflegeversicherung bietet

Der eigene Pflegefall oder der von Angehörigen kann einen schnell in den finanziellen Ruin bringen. Die staatlichen Hilfen sind für diesen Fall stark eingeschränkt und können die aufkommenden Kosten nur in geringen Teilen abdecken. Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung sind bei einer Pflegeheimunterbringung schon heute um etwa 500 Euro im Monat zu niedrig. Tendenz steigend!

Die Einteilung nach Pflegebedürftigkeit bei den Leistungen der Pflegeversicherung

rente_pflegeGesetzliche Krankenkassen vergeben die Pflegestufe 1 an Pflegebedürftige, die lediglich einmal am Tag fremde Hilfe brauchen. Schwer pflegebedürftige Personen die drei Mal täglich auf fremde Hilfe angewiesen sind, werden in die Pflegestufe II eingestuft. Die Gesamtheit der fremden Pflege muss dabei mindestens 2 Stunden betragen. Schwerst Pflegebedürftige die rund um die Uhr, also auch nachts auf fremde Hilfe angewiesen sind erhalten als Einstufung die Pflegestufe III. Diese Kriterien sind letztlich entscheidend bei der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Hier die Leistungen der Pflegeversicherung mit der Pflegetagegeldversicherung verbessern

Die Pflegestufen sind für die Leistungen bei den Pflegeversicherungen wichtig

Generell wird der kranke Mensch dabei in eine von drei Pflegestufen eingeteilt. Diese Einteilung wird von einem medizinischen Gutachter erstellt. Er beurteilt den betroffenen Menschen dabei nach Aspekten wie Körperpflege, Ernährung oder Haushalt. Entscheidend ist letztlich wie viel der Kranke noch selber bewerkstelligen kann, bzw. wie viel Hilfe er benötigt.

Die Absicherung der Kosten bei der privaten und gesetzlichen Pflegeversicherung

Um die Differenz zwischen den tatsächlichen Kosten und der gesetzlichen Hilfe auszugleichen ist der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung  sinnvoll. Sie kann Abhilfe leisten damit die betroffene Person im schlimmsten Fall nicht zum Sozialfall wird. Dabei gibt es in erster Linie die Unterscheidung zwischen der Pflegekosten- und der Pflegetagegeldversicherung. Mehr Informationen zur Pflegezusatzversicherung erhält man auf www.gesetzliche-krankenkassen.eu.

Die Pflegekostenversicherung richtet sich nach der gesetzlichen Pflegeversicherung und zahlt prozentual dazu ihren Anteil. Diesen kann der Versicherte bei Vertragsabschluss selber bestimmen. Je höher sie ausfällt desto höher sind auch die monatlichen Beiträge. Es ist davon auszugehen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung auf Dauer eher sinken anstatt steigen wird, daher wird dann auch die private Pflegekostenversicherung dementsprechend sinken. Außerdem verlangen die meisten Versicherungen von ihren Versicherten einen Nachweis über die tatsächlich angefallenen Kosten, beispielsweise in Form von Rechnungen.

Mit einer Pflegetagegeldversicherung die Kosten absichern

Die Pflegetagegeldversicherung bietet ihren Versicherten einen festen Zuschuss. Bei Vertragsabschluss legt der Versicherte einen festen Tagesbeitrag fest. Dieser wird dem betroffenen Kranken auf jeden Fall zugesichert und ausgezahlt. Der Versicherte muss keinerlei Nachweise über Leistungen erbringen. Gerade bei der Pflege durch Angehörige ist dieser Schutz sehr sinnvoll. Sie können und wollen für ihren täglichen Einsatz keine Rechnung aufstellen. Trotzdem werden die Leistungen benötigt um alle anfallenden Zusatzkosten auszugleichen.

Hier die Leistungen der Pflegeversicherung mit der Pflegetagegeldversicherung verbessern

Egal ob sich der Versicherte für eine Pflegekosten- oder eine Pflegetagegeldversicherung entscheidet: Maßgeblich bei Vertragsabschluss ist vor allem der Fall der Auszahlung. Viele Versicherungen zahlen frühestens ab Pflegestufe II und auch dann nur einen Teilbetrag. Die volle Auszahlung erfolgt erst ab Pflegestufe III. Einen guten Überblick über die einzelnen Möglichkeiten und Unterschiede gibt es bei speziellen Versicherungsvergleichen. Jeder Interessent kann sich bestmöglich über die gesetzliche Krankenkasse bei gesetzliche-Krankenkassen.eu informieren.